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Warum Zeitfenster?
Wenn mehrere Lieferanten gleichzeitig vor dem Tor stehen, blockieren sie die Zufahrt, stören Anwohner und halten den Kran auf. Feste Zeitfenster verteilen die Anlieferungen über den Tag. Jede Lieferung bekommt einen Platz zum Entladen und das passende Gerät.
So funktioniert das Lieferavis
Lieferanten und Gewerke melden jede Anlieferung vorab an, in der Regel bis zum Vortag. Die Anmeldung enthält Material, Menge, Fahrzeugtyp und benötigtes Hebezeug. Der Logistikkoordinator vergibt daraufhin das Zeitfenster und teilt Zufahrt, Entladezone und Ansprechpartner mit.
Was Sie vorab festlegen sollten
- Raster der Zeitfenster, zum Beispiel 30 oder 60 Minuten je Lieferung
- Entladezonen und maximale Standzeit je Fahrzeug
- Kran- und Aufzugszeiten, abgestimmt mit den Lieferungen
- Zufahrtsplan für Fahrer mit Anfahrt, Tor und Wendemöglichkeit
- Regeln für verspätete oder nicht angemeldete Lieferungen
Halteverbotszone rechtzeitig beantragen
Reicht die Fläche auf dem Grundstück nicht aus, wird für das Entladen eine Halteverbotszone im öffentlichen Straßenraum gebraucht. Sie wird bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragt und muss vor Beginn ausgeschildert sein. Planen Sie dafür ausreichend Vorlauf ein.
Dokumentation
Ein sauber geführter Lieferkalender zeigt, wann was geliefert wurde und wo es Verzögerungen gab. Das hilft bei der Abstimmung mit den Gewerken und bei Störungen im Bauablauf.